Briefe / Mitteilungen

Replik

DOI: https://doi.org/10.4414/saez.2017.05378
Veröffentlichung: 08.02.2017
Schweiz Ärzteztg. 2017;98(06):181

Dr. med. Urs Lüscher,

Präsident der Stiftungskommission der Hilfskasse für Schweizer Ärzte

Replik

auf obigen Leserbrief «Kritische Anmerkungen zum Jahresbericht 2015 der Hilfskasse für Schweizer Ärzte»

Sehr geehrter Herr Kollege Wolfinger

Vielen Dank für Ihre kritische Betrachtung zur Jahresrechnung 2015 der Hilfskasse für Schweizer Ärzte. Wie Sie meinem Jahresbericht entnehmen, haben wir vom Stiftungsrat uns auch schon Gedanken zu den hohen Verwaltungskosten erlaubt. Wenn Sie die Zahlen genau betrachten, sollte Ihnen nicht entgangen sein, dass die gute Verwaltung des Stiftungsvermögens einen Ertrag ergibt, welcher für die Begleichung der Verwaltungskosten genügt. Somit reichten die Spenden zusammen mit dem Überschuss aus dem Kapitalertrag über das Jahr 2015 aus, um die gesprochenen Unterstützungen ohne Antasten des Stiftungsvermögens zu ermöglichen. Dies überrascht insbesondere bei den derzeit schwierigen ­Verhältnissen im Bereich «Kapitalertrag» und dem aktuell sich eher abzeichnenden Rückgang der Spendengelder.

Eine landesweit tätige zentrale Stiftung kann das Anliegen einer möglichst anonymen Gewährung von Unterstützungen aus unserer Sicht besser erfüllen als die kantonalen Ärztegesellschaften. Diese gewähren häufig den Gesuchstellern schon auf anderen Wegen eine Entlastung, zum Beispiel durch Erlass der ­Mitgliederbeiträge oder Ähnliches. Ich kann Ihnen versichern, dass wir die Gesuche sehr zielgerichtet und bedarfsgerecht unterstützen und mit unseren derzeit 15, zum Teil ­langjährig ausgerichteten Unterstützungen Des­tinatäre/-innen in allen Landesteilen und Sprachregionen erreichen.

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