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Persönlich In Zahlen Aus der Wissenschaft Preise und Auszeichnungen

News der Woche

DOI: https://doi.org/10.4414/saez.2023.21440
Veröffentlichung: 18.01.2023
Schweiz Ärzteztg. 2023;103(03):9-10

Chief Medical Officer am LUKS

LUKS Prof. Dr. med. Katrin Hoffmann wird Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Geschäftsleitung am Luzerner Kantonsspital (LUKS). Als CMO wird Hoffmann das medizinische Kerngeschäft koordinieren und die medizinische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Spitälern des LUKS stärken. Die Fachärztin für Viszeralchirurgie hat in Leipzig Medizin studiert und ist seit 2005 am Universitätsklinikum Heidelberg tätig – unter anderem als Leitende Ärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Seit 2022 bekleidet sie die Funktion Expertin Medical Strategy and Corporate Development. Hoffmann folgt am LUKS auf Dr. med. Guido Schüpfer.

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Prof. Dr. med. Katrin Hoffmann

Neue Pflegeleiterin für den Bereich Frau-Mutter-Kind

CHUV Virginie Briet ist die neue Pflegeleiterin des Bereichs Frau-Mutter-Kind am Universitätsspital Lausanne (CHUV). Bisher verantwortete sie den Pflegebereich der Abteilung für Chirurgie des Universitätsspitals Genf (HUG). Virginie Briet wurde in Auxerre als Pflegefachfrau und in Dijon als Kinderpflegerin ausgebildet. Sie trat 2008 in die Abteilungen Pädiatrie und Gynäkologie-Geburtshilfe des Spitals Freiburg ein. Ab 2012 leitete sie die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des HUG, bevor sie sich 2019 der Chirurgie zuwandte. Virginie Briet trat die Nachfolge von Thierry Penseyres an, der zum Waadtländer Verband für häusliche Pflege gewechselt hat.

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Virginie Briet

Moos ist stellvertretender Direktor

Hirslanden Dr. med. Rudolf M. Moos ist seit dem 1. Januar stellvertretender Direktor der Klinik Hirslanden. Er übernimmt diese Funktion ergänzend zu seiner Position als Leiter des Bereichs Medizinisches System, die er seit Oktober 2021 inne hat. Zuvor war Moos für die Neuausrichtung des Tumorzentrums am Universitätsspital Zürich verantwortlich sowie für verschiedene Investitions- und Bauprojekte wie beispielsweise das Gesundheitszentrum am Flughafen Zürich. Moos absolvierte das Medizinstudium in Aachen und Tübingen und die Assistenzarztzeit in der Klinik Hirslanden und dem Universitätsspital Zürich. Er verfügt über einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre sowie einen Executive Master of Business Administration in General Management.

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Dr. med. Rudolf M. Moos

Haupttodesursachen

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Robotik im Einsatz bei Embryonenforschung

Mikrochirurgie Hochpräzise Dissektionen durchführen: Das ist das Ziel des von einem EPFL-Team geschaffenen robotergesteuerten Mikrochirurgie-Geräts. Es soll helfen, die Körperbildung von Wirbeltieren während der Embryonalentwicklung besser zu verstehen. Die für die «robotergestützte Gewebemikromanipulation» konzipierte Plattform ist kompakt (200 x 100 x 70 mm3), hochauflösend (4 nm Position und 25 μ° Drehung) und präzise. Die Forschenden testeten sie im Rahmen einer Studie zur Körperachsenverlängerung im Zebrafischembryo, die in Nature Communications erschienen ist. «Unser Ansatz besteht darin, Verlängerung und Segmentierung durch Mikrochirurgie physisch zu trennen und zu sehen, wie jeder Prozess funktioniert, wenn der andere nicht vorhanden ist», erklärt Andy Oates, einer der Forscher. Die Robotermikrochirurgie ermöglichte es ihnen, den länglichen Schwanz vom Embryo zu entfernen, um ihn separat zu züchten. Die Studie zeigt, dass die dorsale Sehne des Embryos, die als frühe «Wirbelsäule» für die Larve dient, sich verformen konnte und so stark in das Innere des Schwanzes drückte.

doi: 10.1038/s41467-022-35632-4

Auszeichnung durch Swiss Olympic

HFR Die Sportmedizin des Freiburger Spitals (HFR) hat das von Swiss Olympic anerkannte Label «Sport Medical Base» erhalten. Dieses Zertifikat wird an medizinische Einrichtungen verliehen, die sich für den Leistungssport des Nachwuchses und der Schweizer Elite einsetzen. Bedingung: mindestens zwei sportmedizinische ärztliche Fachpersonen und spezialisierte Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Das Angebot muss zudem das Niveau der Landesliga respektive der Nationalmannschaft abdecken. Dr. Daniel Petek, Leitender Arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie und Leiter der Sportmedizin am HFR, betreut seit sieben Jahren den HC Fribourg-Gottéron und seit sechs Jahren den BCF Elfic Fribourg.

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V.l.n.r.: Dr. med. Damien Casagrande, Dr. med. Daniel Petek und Olivier Rime von der Sportmedizin des Freiburger Spitals.

R. Geigy-Preis 2022

Swiss TPH Mit dem R. Geigy-Award werden dieses Jahr gleich zwei Projekte gewürdigt: Die Biologen Lorenz Hofer vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) und Mgeni Tambwe vom Ifakara Health Institute in Tansania werden für ihre Leistungen beim Aufbau eines Forschungslabors inklusive Zellkultur zur Erforschung der Malaria-Übertragung in Tansania ausgezeichnet. Die Epidemiologin Astrid Knoblauch vom Swiss TPH erhält den Preis für den erfolgreichen Versuch, lebensrettende Medikamente mittels Drohnen zur Landbevölkerung Madagaskars zu liefern. Die R. Geigy-Stiftung verleiht den mit 20 000 Franken dotierten Preis alle zwei Jahre an junge Forschende und Public Health-Spezialistinnen und -Spezialisten.

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V.l.n.r.: Mgeni Tambwe vom Ifakara Health Institute in Tansania und Lorenz Hofer und Astrid Knoblauch vom Swiss TPH.

© Joachim Pelikan / Swiss TPH

Wenn Virtual Reality bei der Diagnose hilft

Gamer-Brille Ein Spin-off des Inselspitals setzt auf eine Virtual-Reality-Brille, um Hirnerkrankungen zu diagnostizieren, berichtet SRF. Man weiss schon lange, dass solche Erkrankungen die Bewegungen der Augen oder die Reaktionen der Pupillen beeinflussen. Doch für ärztliche Fachpersonen ist die Beurteilung der Augen aufwendig und fehleranfällig. Diese Aufgabe sollen künftig eine Virtual-Reality-Brille und eine Software übernehmen, die das Spin-off MachineMD zusammen mit dem Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) entwickelt. Zwei Bildschirme zeigen einen optischen Reiz, während Kameras die Reaktionen der Augen und Pupillen beobachten. Die Forschenden des CSEM nutzen maschinelles Lernen: Sie füttern die Software mit tausenden Aufnahmen von Augen und den Angaben, auf welchem Punkt im Raum der Fokus liegt. Die Software lernte so selbständig, den Blick richtig zu interpretieren.

https://bit.ly/3CBZotr

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