access_time veröffentlicht 22.10.2018

«Die Qualität ist unsere grösste Stärke»

Sandra Ziegler, Vorsitzende der Geschäftsleitung EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Muttenz

In eigener Sache

«Die Qualität ist unsere grösste Stärke»

22.10.2018

Der Schweizerische Ärzteverlag unter neuer Führung


Das Wichtigste in Kürze:

  • Am 1. Juni 2018 übernahm Sandra Ziegler den Vorsitz der Geschäftsleitung des EMH Verlags. Sie studierte an der Universität Basel Biologie II und promovierte am Biozentrum in Zellbiologie. Anschliessend absolvierte sie ein Studium in Public Relations und Wissenschaftsjournalismus an der Universität Boston. Sandra Ziegler war in der Folge in verschiedenen leitenden Positionen in namhaften Unternehmen bzw. Organisationen, wie beispielsweise dem Friedrich Miescher Institut, tätig.  
     
  • Der Schweizerische Ärzteverlag EMH wurde 1997 von der FMH und der Schwabe AG gegründet. 
     
  • Der Verlag bietet der medizinischen Publizistik in der Schweiz eine redaktionell unabhängige und fachlich relevante Plattform.
     



    Sie sind seit etwas mehr als hundert Tagen Vorsitzende der Geschäftsleitung des EMH Verlags. Wie verlief der Start?

    Es war eine interessante Zeit, in der ich mir einen guten Überblick über den Verlag verschaffen konnte. Ich habe mich sehr über das Team, das ich hier angetroffen habe, gefreut. Hinter den verschiedenen Publikationen stehen viele motivierte Menschen, die ihre Aufgaben mit viel Elan und Erfahrung angehen und bereit sind, neue Ideen aufzunehmen.

    Welches sind die Stärken des Verlags?

    Die Qualität und die Unabhängigkeit unserer Produkte ist die grösste Stärke. Damit heben wir uns auch von den Mitbewerbern ab. Zudem decken unsere Zeitschriften fast alle Themen im medizinischen Bereich ab – von der Weiter- und Fortbildung über die Gesundheitspolitik bis hin zu den Themen der einzelnen Fachgesellschaften. Dass die EMH Zeitschriften sehr geschätzt und auch gelesen werden, zeigen die Resultate der letztjährigen gfs-Umfrage. Sie zeigt uns, dass wir sehr gut auf Kurs sind.

    Wo besteht Aufholbedarf?

    Aufholbedarf würde ich nicht sagen. Die Zeitschriften von EMH sind schon seit Jahren sehr innovativ unterwegs. So war das Swiss Medical Weekly die allererste deutschsprachige Medizinzeitschrift mit Webauftritt. Aber wir haben Investitionsbedarf im Online-Bereich. Die bereits erwähnte Leserumfrage und die Nutzerdaten unserer Webseiten zeigen eindeutig, dass die jüngeren Ärztinnen und Ärzte die Inhalte der Zeitschriften vermehrt online konsumieren. Folglich müssen wir unsere Webportale für die Leserschaft noch attraktiver gestalten und die User besser führen.

    Heisst das, dass die Zeitschriften schon bald nur noch online angeboten werden?

    Nein, auch die Printprodukte werden kontinuierlich weiterentwickelt und den neuen Bedürfnissen angepasst.

    Welches sind die nächsten Meilensteine, die Sie anpeilen?

    Wir möchten einerseits ein übergreifendes Onlineangebot aufbauen, auf dem fundierte Informationen rund um das Gesundheitswesen auf attraktive Art und Weise angeboten werden. Andererseits werden wir uns überlegen müssen, welche Inhalte künftig weiterhin kostenlos angeboten werden sollen, und wie wir unseren Inserenten auch in Zukunft interessante Werbemöglichkeiten anbieten können.

    Weiterführende Links:

    Leserumfrage «Medizinische Fachpresse 2017», gfs-zürich

    Tour d’horizon Beitrag «Standortbestimmung und Ausblick», Dezember 2017

    Sandra Ziegler

    Vorsitzende der Geschäftsleitung EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Muttenz

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