FMH

FMH-Kampagne

«Wir helfen!» – Unsere Öffentlichkeitskampagne

DOI: https://doi.org/10.4414/saez.2019.18324
Veröffentlichung: 30.10.2019
Schweiz Ärzteztg. 2019;100(44):1450-1451

Verantwortliche der Kampagne bei der FMH: Charlotte Schweizera, Jürg Schlupb

a Abteilungsleiterin Kommunikation; b Präsident der FMH

Es ist der Mensch, der in der Medizin im Mittelpunkt steht. Die zentralste Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten sind die Versorgung der Patienten und die Wahrung des Patientenwohls. Die gesundheitspolitische Diskussion der letzten Jahre hat dieses reale Ärztebild zusehends beeinträchtigt. Ärztliche Leistungen werden nur mehr aus dem ökonomischen Blickwinkel betrachtet. Mit der Kampagne zeigt die FMH den Beruf und die Berufung der Ärztinnen und Ärzte getreu dem Leitsatz: «Wir helfen!»

fullscreen

Dieses Sujet mit Hausärztin Evelyne Sulger Büel finden Sie auch auf dem Titelblatt der aktuellen SÄZ-Ausgabe.

Über 37 500 berufstätige Ärztinnen und Ärzte leisten in der Schweiz medizinische Hilfe und Unterstützung zugunsten von kranken und verunfallten Menschen. Auch zahlreiche weitere Organisationen helfen im In- und Ausland erkrankten, verunfallten, trauma­tisierten und geschwächten Kindern und Erwachsenen. Bei ihnen wirken ebenfalls FMH-Ärztinnen und -Ärzte mit, um Leid zu lindern – in der Arztpraxis, im Spitalbetrieb oder mit Nothilfe inmitten eines Kriegsgebietes. So hat sich die FMH zu Beginn dieses Jahres zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Partnerorganisationen, dieses Motto des Helfens für ihre rund 42 000 Mitglieder in die Öffentlichkeit hinauszutragen. Nationale und internationale Organisationen sowie bekannte Persönlichkeiten aus der Schweiz haben die Kampagne unterstützt.

Die Sujets – ein Überblick

Den Start der Kampagne machte die FMH gemeinsam mit der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega. In verschiedenen Skigebieten waren Sujets einer Not­ärztin oder eines Notarztes mit Helikopter auf Plakaten sowie animiert auch auf E-Panels an Bahnhöfen grosser Städte zu sehen.

Die zweite Welle der Kampagne bestritt die FMH mit der Chefärztin und Gynäkologin Stephanie von Orelli. Ihr Bild erschien auf grossen Plakaten in Ballungszen­tren und an Bahnhöfen.

Für die dritte Etappe der Kampagne durfte die FMH gemeinsam mit der Organisation «Ärzte ohne Grenzen» in Erscheinung treten. Wir machten dies einerseits an der Fête des Vignerons mit Plakaten in verschiedenen Formaten, andererseits an grossen Bahnhöfen der Schweiz sowie auf der Titelseite der SÄZ.

Für die letzten Sujets für dieses Jahr dürfen wir auf den ­ehemaligen «Nati-Arzt» Cuno Wetzel sowie auf die ­engagierte Hausärztin Evelyne Sulger Büel mit ihrem kleinen Patienten zählen. Der «Fussballarzt» hing in Grossformat über dem OLMA-Eingang, den auch unser Gesundheitsminister als Ehrengast bei der Eröffnung benutzte. Die Bilder der engagierten Hausärztin werden auf verschiedenen E-Boards und Plakaten in gros­sen Bahnhöfen erscheinen.

Schweizweite Plakatkampagne

Die Sujets wurden vereinzelt auch als Inserate in Medien publiziert. Da wir aber ein strenges Auge aufs Budget haben, blieben die Inserate aus Kostengründen in sehr bescheidenem Rahmen.

So beenden wir das Kampagnenjahr, wie es begonnen hat: mit HELFEN – sei es im Operationssaal, in der Arztpraxis, bei einer Bergrettung per Helikopter, bei der Nothilfe in Afrika oder auf dem grünen Rasen als «Nati-Arzt».

fullscreen
fullscreen
fullscreen
fullscreen
fullscreen

Bildnachweise

Sulger Büel: © Augustin Saleem

REGA: © REGA

von Orelli: © Augustin Saleem

MSF: © Laurence Hoenig / MSF

«Nati-Arzt» (Cuno Wetzel): © Ringier

Korrespondenzadresse

Charlotte Schweizer
kommunikation[at]fmh.ch

Verpassen Sie keinen Artikel!

close