Briefe / Mitteilungen

Smarte Eiseninfusionen

DOI: https://doi.org/10.4414/saez.2021.19966
Veröffentlichung: 23.06.2021
Schweiz Ärzteztg. 2021;102(25):840

Dr. med. Peter Meyer, Uitikon Waldegg

Smarte Eiseninfusionen

Brief zu: Trägerschaft «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland». «smarter medicine»: weitere ­Top-5-Liste für die ambulante ­Allgemeine Innere Medizin. Schweiz Ärzteztg. 2021;102(17):572–3.

Es ist seltsam, wie es den Frauen von Teilen der Ärzteschaft erschwert wird, zu ihrem überlebensnotwendigen Eisen zu kommen, das sie unverschuldet jeden Monat etwas verlieren. Die davon geplagten Frauen kommen nicht symptomlos in die Arzt-Praxen, und kein Arzt wird bei Symptomlosigkeit eine Eisen­infusion geben. Es ist inzwischen bekannt, dass auch nichtanämische Frauen schwer an Eisenmangel leiden können. Der vorgängig perorale Eisentherapieversuch ist in all­gemeinpraktischen Praxen schon rein aus ­Praktikabilitätsgründen eine Selbstverständlichkeit. Tatsache ist aber die hohe Unverträglichkeit, nicht etwa durch Malabsorption, sondern durch beispielsweise häufige, mühsame Verstopfung.

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