Briefe / Mitteilungen

Handlungsaufruf an die FMH!

Susanne Zurfluh-Loferer

DOI : https://doi.org/10.4414/saez.2018.06352
Veröffentlichung : 03.01.2018
Schweiz Ärzteztg. 2018;99(0102):14

Handlungsaufruf an die FMH!

Da nun die schneidende Massnahme von Herrn Berset bald scharf gestellt wird und wir dann ohnehin im Regelfall nur noch 17,5 Minuten (nicht 20 ...!) vergütet bekommen, wäre es schön, wenn wir diese Zeit dann nicht noch dafür brauchen müssten, den neuen Tarif den Patienten jeweils einzeln zu erklären. Nämlich de facto, dass der bisher gewohnte «Service» (Zeit für Gespräche und Zuhören, mehrere Anliegen innerhalb der gleichen Konsultation bearbeiten, Patientenfragen konzis beantworten etc. pp.) nun nicht mehr in gleicher Form geleistet werden kann.

Es wäre daher schön und sinnvoll, wenn wir die knappe Zeit dann auch für unser Kern­geschäft aufwenden dürften. Dafür wiederum wäre es hilfreich, wenn eine Information mit genauem Aufzeigen der Konsequenzen für die Patienten nicht von jedem Arzt einzeln erklär­t oder schriftlich aufgesetzt werden müsste, sondern z.B. die FHM eine solche verfassen würde. Zeitnah. Hätte auch mehr Gewicht gegenüber den Patienten als ein «Schriib vom Doktor» ... Ich sehe schon scharfe Diskussionen und verärgerte Kunden vor meinem geistigen Auge aufziehen ...

Wie wär’s?

Susanne Zurfluh, Wittenbach

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